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Alte Synagoge

Adresse: ul. Szeroka 24

Es ist die älteste Synagoge in Kraków, errichtet am Anfang des 15. Jhs. Ihr Gebäude wurde im Jahre 1570 unter der Aufsicht des italienischen Architekten Matteo Gucci umgebaut.

Während des 2. Weltkrieges wurde die Synagoge von den Deutschen als Lager benutzt. Nach dem Ende des Krieges verblieb das Gebäude bis 1956 im Zustand einer Ruine, als ihr Wiederaufbau begonnen wurde und die Konservierung der erhaltenen Architekturelemente. Diese Arbeiten wurden im Jahre 1959 beendet, und die Jüdische Konfessionelle Gemeinde hat die Synagoge dem Historischen Museum der Stadt Kraków zur Nutzung übergeben und es entstand in ihr die Museumsabteilung: Geschichte und Kultur der Juden.

Aus der Vorkriegseinrichtung der Synagoge blieb wenig erhalten. Die imposante Bima inmitten des Saales wurde zum Beispiel rekonstruiert. Aber der Aron Ha-Kodesz blieb erhalten, die Sparbüchse im Hauptgebetssaal, sowie Teile der Polychromie.

Über die Jahrhunderte erfüllte die Alte Synagoge eine wesentliche Rolle in der jüdischen Gemeinschaft; aufgrund ihres Status der Gemeindesynagoge war sie nicht nur der Ort des religiösen Kults, sondern auch ein Zentrum der Machtausübung. Es wundert also nicht die Tatsache, dass in dieser Synagoge Tadeusz Kościuszko im Jahre 1794 mit seinem Appell die Juden für den Kampf um die Unabhängigkeit Polens ermunterte. Dieses Ereignis verewigt auch eine Tafel am Eingang.

"Die Juden haben der Welt bewiesen, dass dort, wo die Menschheit gewinnen kann, sie ihr Leben nicht aufsparen können." General Tadeusz Kościuszko

Gegenwärtig wird in der Alten Synagoge eine sorgfältig erarbeitete ständige Ausstellung präsentiert, betreffend die Gebetsrituale, sowie Jahres- und Familienfeiertage in der jüdischen Kultur mit besonderer Berücksichtigung der Tradition der Krakauer Juden.

Indem wir zum Beispiel die Gegenstände und Bräuche kennen lernen, verbunden mit dem Fest Pesach, können die Besucher ihr Wissen vertiefen um den biblischen Kontext des Festes und die Bedeutung der Riten verstehen. In dem Teil, gewidmet der Ehe wurden z.B. solche Dokumente ausgestellt, wie der Ehevertrag und der Scheidungsbrief.

Neben den Bildern und den Kunstwerken der Synagogenkunst befinden sich in der Ausstellung auch andere Gegenstände, die mit der jüdischen Brauchtum verbunden sind, wie die Siegel für das Koscherfleisch, Gefäße zum Händewaschen, oder ein festliches Spielzeug: der Chanuk-Kreisel. Präsentiert werden auch zahlreiche Archivbilder, die das Leben der Juden in Kraków und den anderen Teilen Polens zeigen. Im wunderschönen Frauensaal aus dem 17. Jh. organisiert das Museum die temporären Ausstellungen.

Das Historische Museum der Stadt Kraków hat sich ausgezeichnet bewährt, indem es eine Ausstellung schuf, die informiert und bildet. Jeder, der die Synagoge besucht, wird diesen Platz mit dem Gefühl verlassen, dass er mit der wirklichen, faszinierenden jüdischen Kultur in Berührung gekommen ist.

Öffnungszeiten und Preise:

Wintersaison vom 2. November bis zum 31. März

Sommersaison vom 1. April bis zum 31. Oktober

Eintrittskartenpreise

Montag 10.00-14.00 Eintritt frei

Montag 10.00 - 14.00 Eintritt frei

 

Normal: 7 Zloty

Ermäßigt: 5 Zloty

Schulsammelkarte: 4,50 Zloty

Familienkarte: 14 Zloty

Führung in der Ausstellung 40 Zloty von der Gruppe + Eintrittskarte

Museumsunterricht: 100 Zloty von der Gruppe

Werkstätte: 120 Zloty von der Gruppe

Gebühr fürs Fotografieren: 10 Zloty

Audioführer in den Sprachen Polnisch, Englisch, Deutsch und Hebräisch - 10 Zloty

Dienstag geschlossen

Dienstag 10.00 - 17.00

Mittwoch 9.00 - 16.00

Mittwoch 10.00 - 17.00

Donnerstag 9.00 - 16.00

Donnerstag 10.00 - 17.00

Freitag 10.00 - 17.00

Freitag 10.00 - 17.00

Samstag 9.00 - 16.00

Samstag 10.00 - 17.00

Sonntag 9.00 - 16.00

Sonntag 10.00 - 17.00